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27. März 2015
von Bjoern Seum
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Videoplattform Vessel – ernsthafte Konkurrenz für YouTube?

Vessel

© Ves­sel

Die neue Video­platt­form Ves­sel ver­sucht YouTube den Thron als Video­platt­form Num­mer Eins strei­tig zu machen. Mit exklu­si­ven Lizenz­ver­trä­gen mit Uni­ver­sal und War­ner, schlägt das Unter­neh­men aus San Fran­cisco einen neuen Weg ein. Die exklu­si­ven Videos errei­chen Nut­zer von Ves­sel bis zu 72 Stun­den frü­her als auf ande­ren Platt­for­men. Wer den Ser­vice nut­zen möchte, muss mit einem kos­ten­pflich­ti­gen Abo-Modell Vor­lieb neh­men: Ves­sel kos­tet in den USA 2,99 Dol­lar im Monat.

Exklu­si­vi­tät als USP für Vessel?

Hin­ter Ves­sel (zu Deutsch: Behält­nis) steckt unter ande­rem der ehe­ma­lige Hulu-CEO Jason Kilar. Zum Start koope­riert die Video-Plattform mit mehr als 150 Part­ner­fir­men, dar­un­ter Internet-Video-Netzwerke wie Machi­nima, Funny or Die und Buz­zfeed. Als Finanz­part­ner gewann das Por­tal unter ande­rem Amazon-Chef Jeff Bezos, der mit Ama­zon Instant Video eben­falls einen Streaming-Service anbie­tet. Wäh­rend YouTube die­sem Jahr Musik-Streaming-Services mit Music Key angreift, bekommt die Platt­form nam­hafte Kon­kur­renz auf ihrem eige­nen Spezialgebiet.

Vessel

© Ves­sel

Kann die Exklu­si­vi­tät für Videos gewähr­leis­tet werden?

Ob Ves­sel die ver­spro­chene Exklu­si­vi­tät über­haupt gewähr­leis­tet, steht bis­lang noch aus. Selbst auf YouTube laden Nut­zer täg­lich zahl­rei­che ille­gale Rips hoch. Bis­lang unter­hält das Por­tal täg­lich mehr als eine Mil­li­arde Nut­zer. In jedem Fall ent­steht durch Ves­sel eine neue Konkurrenz-Situation für YouTube. Koope­ra­ti­ons­part­ner Uni­ver­sal sieht darin eine beson­dere Chance für Künst­ler finan­zi­elle Mit­tel für ihre Kunst zu erhal­ten. Vor­aus­ge­setzt, es gibt genü­gend Nut­zer, die diese Inhalte über­haupt exklu­siv sehen und bezah­len wollen.

Was Ves­sel krea­ti­ven Video-Schöpfern bringt

Neben exklu­si­ven Inhal­ten für Nut­zer, zielt die neue Video-Plattform vor allem auf die Rekru­tie­rung von YouTube-Stars. Die bekann­tes­ten YouTuber leben bereits von ihren Ein­nah­men. Mit Ves­sel, des­sen Exklu­si­vi­tät, dem vor­ge­stell­ten Abo-Modell und zusätz­li­cher Wer­bung, könn­ten Sie zukünf­tig höhere Ein­nah­men gene­rie­ren als auf Googles Dienst. Das ver­spre­chen zumin­dest die Macher der neuen Platt­form. Nach eige­nen Schät­zun­gen gene­rie­ren Video-Ersteller auf Ves­sel circa 50 Dol­lar für 1.000 Views. Ins­ge­samt erhal­ten Macher dann 60% der Abo-Einnahmen und 70% der Wer­be­ein­nah­men, pro­zen­tual ver­teilt nach Seh­zeit. Geht die Rech­nung auf, ver­die­nen Krea­tive bis zu 15% mehr als auf YouTube.

Wel­che YouTube-Stars wagen den Umstieg?

Für YouTube-Stars besteht ein gerin­ges Risiko, wenn sie Ves­sel erst­mal aus­pro­bie­ren wol­len. Die Exklu­si­vi­tät dau­ert ledig­lich 72 Stun­den, danach tei­len sie sie ein­fach auf YouTube und ande­ren Platt­for­men. Ves­sel muss von Beginn an Erfolg ver­spre­chen, ansons­ten blei­ben YouTuber auf ihrer ver­trau­ten Platt­form. Hinzu kommt: Sind (beson­ders junge) Zuschauer gewillt, plötz­lich Geld für etwas zu zah­len, dass sie bis jetzt völ­lig kos­ten­los erhiel­ten? Für YouTuber lohnt ein Umzug nur, wenn die Ein­nah­men nicht ein­bre­chen. Ves­sel steht noch ganz am Anfang, doch auch unter Druck – immer­hin sagte man dem Bran­chen­spit­zen­rei­ter den Kampf an. In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wech­sel­ten gewann das Unter­neh­men den Komi­ker Shane Daw­son und die Gruppe Good Mythi­cal Morning. Beide Kanäle unter­hal­ten auf YouTube mehr als sechs Mil­lio­nen Abonnenten.

Vessel

© Ves­sel

Ves­sel und YouTube im direk­ten Vergleich

Neben dem Abo-Modell, das den offen­sicht­lichs­ten Unter­schied zu YouTube dar­stellt, gibt es vor allem opti­sche und funk­tio­nale Unter­schiede zwi­schen den Platt­for­men. Ves­sel setzt auf eine moderne, klare Benut­zer­ober­flä­che und wirkt auf den ers­ten Blick über­sicht­li­cher als YouTube. Emp­foh­lene Videos erschei­nen grö­ßer und len­ken direkt Auf­merk­sam­keit auf sich. Weni­ger im Fokus ste­hen die Kom­men­tare, die ihr Dasein recht weit unten fris­ten. Gerade die Kom­men­tare zeich­ne­ten YouTube (wenn nicht immer posi­tiv) aus und erschu­fen einen indi­vi­du­el­len Community-Charakter.

Inhalt­lich liegt der Fokus der neuen Video­platt­form bis­lang voll auf den USA. Noch ist nicht klar, ab wann exklu­sive, deut­sche Inhalte auf der Platt­form erschei­nen. Trotz des attrak­ti­ven Verdienst-Modells für Video-Macher, ist es frag­lich, ob Ves­sel YouTube vom Thron schub­sen kann. Der Erfolg steht und fällt mit der Ver­pflich­tung bekann­ter Internet-Video-Größen und dem Wil­len der Fans für 72 Stun­den Exklu­si­vi­tät zu zah­len. Da viele YouTube-Kanäle nicht von Tages­ak­tua­li­tät leben, bringt Exklu­si­vi­tät mög­li­cher­weise keine gro­ßen Vorteile.



25. März 2015
von Jakob Rogalski
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Super Mario und andere Nintendo-Helden als Mobile Games?

Nin­tendo gab am 17. März die Zusam­men­ar­beit mit dem Mobile Games-Hersteller DeNA bekannt. Der Ent­schluss Spiele für iOS und Android zu ent­wi­ckeln ist ein star­kes Zuge­ständ­nis an den Erfolg von mobi­len Spiele-Apps und das Ein­ge­ständ­nis gegen­über dem Ver­sa­gen der Wii U-Konsonle. Seit Jah­ren machen Aktio­näre Druck auf Satoru Iwata, Geschäfts­füh­rer von Nin­tendo. Jetzt gibt das japa­ni­sche Unter­neh­men nach: in Kürze erschei­nen erste Nintendo-Spiele auf iPhone, iPad und Android-Geräten. Ist Nin­tendo auf dem Weg zum Software-Entwickler, oder wer­den die Spiele-Apps als cle­ve­res Marketing-Tool genutzt? Über eine mög­li­che Mone­ta­ri­sie­rung hat sich Nin­tendo bis­her nicht geäußert.

Warum ent­wi­ckelt Nin­tendo für iPhone, iPad und Android?

Seit des Miss­er­folgs des Wii-Nachfolgers ist Nin­tendo im Zug­zwang. Die vom Erfolg ver­wöhnte Wii-Konsole hat Nin­ten­dos Mut zur Inno­va­tion und Lowend-Hardware belohnt. Die Gewinn­spanne war groß und das Inter­esse der Casual-Gamer am intui­ti­ven Wiimote-Controller immens. Den finan­zi­el­len Fehl­schlag Wii U konnte Nin­tendo durch den gro­ßen Erfolg des Nin­tendo 3DS eini­ger­ma­ßen aus­wie­gen. Die Lösung für die finan­zi­el­len Pro­bleme scheint aus einem augen­schein­li­chen feind­li­chen Lager zu kom­men: Spiele-Apps.

Nintendo Mobile

© Nin­tendo

Hat Nin­tendo Spiele-Apps zu lange ignoriert?

Trotz des Erfolgs des Nin­tendo 3DS ist das Videospiel-Traditionsunternehmen Nin­tendo in der Exis­tenz­krise: Spiele-Apps gra­ben lang­sam aber sicher die poten­ti­elle Ziel­gruppe ab. Der Zugang zu kos­ten­lo­sen Spiele-Apps ist durch Google Play Store und Apple App Store leich­ter denn je. Obwohl die Software-Qualität stark schwankt, fin­den sich täg­lich unzäh­lige Spiele auf der Release-Liste, die von pfif­fi­gen Independent-Programmieren ver­öf­fent­licht wor­den sind. Bereits 2008, zur Eröff­nung des App Stores, zeigte sich bei den Talen­ten eine starke Begeis­te­rung für die Touch-Plattformen und das unkom­pli­zierte Publishing-Modell. 70% des Umsat­zes kön­nen sich Pro­gram­mie­rer seit jeher in die eigene Tasche ste­cken, 30% geht an Apple als Ver­mitt­ler und Platt­form­be­trei­ber. Die Kos­ten für tra­di­tio­nelle Hand­held­kon­so­len zu ent­wi­ckeln sind sehr viel höher, das Busi­ness­mo­dell der Betei­li­gung wirkt attrak­ti­ver. Pro­gram­mie­rer ver­öf­fent­li­chen Spiele ohne Publis­her. Eine Revo­lu­tion, die die den Erfolg von Spiele-Apps auf iOS und Android zusätz­lich ankur­belte – und von Nin­tendo über Jahre hin igno­riert wor­den ist.

Keine Chan­cen bei den sta­tio­nä­ren Konsolen

Nin­tendo hat mit der Wii-Konsole haupt­säch­lich Casual Gamer ange­spro­chen, die lange Zeit von Sony und Micro­soft nicht als Kern­ziel­gruppe gese­hen wur­den. Doch inzwi­schen gehen die Casual-Gamer lie­ber auf Smart­pho­nes und Tablets. Eine Wii U-Konsole trifft bei Launch also bereits auf einen gesät­tig­ten Markt. Durch einen sta­gnie­ren­den Software-Support sei­tens Dritther­stel­ler und schwä­che­rer Hard­ware, kau­fen Spie­lerak­tu­ell lie­ber die Play­Sta­tion 4 und Xbox One. Nin­tendo schafft zwar immer wie­der Ach­tungs­er­folge durch Exklu­siv­ti­tel wie Mario Kart 8 und Super Smash Bros., aber diese Titel kön­nen die Wii U-Verkäufe nicht stark genug ankur­beln, um Nin­tendo aus den roten Zah­len zu bringen.

WiiU

© Nin­tendo

Spiele-Apps von Nin­tendo kom­men in die­sem Jahr über DeNa

Seit dem Ende der acht­zi­ger Jahre steht Nin­tendo als Syn­onym für Kon­so­len und Video­spiele. Super Mario, Zelda und Poké­mon gel­ten seit Jahr­zehn­ten für welt­weite Erfolgs­ge­schich­ten in der Spiele– und Pop­kul­tur. Doch der Wachs­tum des Spiele-App-Markts wird sich auch auf die zur­zeit guten Ver­käufe des Nin­tendo 3DS aus­wir­ken. Nach­dem 2014 bereits erste Poké­mon Kar­ten­spiele für iOS erschie­nen sind, öff­net Nin­tendo durch die Zusam­men­ar­beit mit dem japa­ni­schen App-Hersteller DeNa die Dämme: Erste Spiele Apps mit dem Nintendo-Siegel erschei­nen noch in die­sem Jahr.

Nintendo-Klassiker blei­ben außen vor

Die popu­lärs­ten Gameboy-, N64– oder Super-Nintendo-Titel erschie­nen opti­miert für Nin­tendo Wii, Wii U und 3DS als Umset­zung. Eine sol­che Ent­wick­lung über­springt Nin­tendo bei den mobi­len Platt­for­men. Viel eher erwar­ten uns brand­neue Spiel­kon­zepte für Smart­pho­nes und Tablets. Der Traditions-Entwickler ruht sich nicht auf alten Lor­bee­ren aus. Der hohe Qua­li­täts­stan­dard von Nin­tendo wird gehal­ten wer­den müs­sen, um das Brand-Image nicht durch halb­gare Spiele-Apps zu schädigen.

Super Mario

© Nin­tendo

Infor­ma­tio­nen zu neuer Nin­tendo Hard­ware 2016

Nur zwei Jahre nach Ver­öf­fent­li­chung der WiiU ver­kün­dete Nin­tendo zudem die Arbeit am Nach­fol­ger der aktu­el­len Kon­sole. Wer also glaubt, Nin­tendo würde zum Software-Hersteller ver­kom­men, täuscht sich. Der Pro­jekt­name NX lässt kei­nen Raum für mehr als Spe­ku­la­tio­nen – ledig­lich, dass ein brand­neues Kon­zept mit­ten in der Ent­wick­lung steht, räumte Iwata ein. Genaue Infor­ma­tio­nen fol­gen 2016. Der frühe Blick in die Kar­ten von Nin­tendo scheint sehr unge­wöhn­lich. In der Ver­gan­gen­heit eröff­nete das Unter­neh­men sol­che Pla­nun­gen nicht mit die­sen Vor­lauf. Wich­tige, bereits ange­kün­digte Leit­ti­tel für die WiiU, wie Zelda und Star Fox, befin­den sich aktu­ell in Ent­wick­lung. Die Mel­dung soll sicher­stel­len, dass man Nin­ten­dos App-Aktivitäten nicht falsch interpretiert.

Kirby

© Nin­tendo

Hat Nin­tendo die Chance auf den Mobile Thron?

Die Aus­sicht, Nintendo-Titel in Zukunft auf dem Smart­phone oder Tablet zu spie­len, finde ich sehr span­nend. In der Ver­gan­gen­heit glänzte Nin­tendo bei Mini­spie­len in Mario Party und Wario Ware. Diese Kon­zepte, die auf kur­zen Spiel-Sessions basie­ren, fin­den auf mobi­len Platt­for­men sicher Anklang. Dane­ben lie­fert Nin­tendo eine rie­sige Aus­wahl an bekann­ten Spiel­fi­gu­ren mit­samt ein­zig­ar­ti­gem Erken­nungs­wert: Das Tri-Force aus Zelda, die rote Kappe von Mario oder der Schlips von Don­key Kong. Eine wich­tige Frage bleibt zu kären: Wel­ches Preis­mo­dell wird Nin­tendo adap­tie­ren? Wer­den ste­tige Mikro­trans­ak­tio­nen in Zukunft bei Nin­tendo Nor­ma­li­tät? Bezah­len Spie­ler wohl­wol­lend 50 Cent für einen 1-Up-Pilz oder einen stär­ke­ren Poké­ball? Die Span­nung auf erste Spiele-Ankündigungen und Klä­rung die­ser Fra­gen steigt!

 

20. März 2015
von Bjoern Seum
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Internet of Things: Das Internet der Dinge

Internet of Things

© bakhti­arz­ein — Fotolia.com

Auf der CeBit 2015 gab es viele Dinge. Und sehr viel Inter­net. Doch erst zusam­men ent­fal­te­ten die bei­den Begriffe ihre volle Wir­kung: Das Inter­net der Dinge – oder wie der Angel­sachse sagt „Inter­net of Things“, kurz IoT. Klingt ein biss­chen wie Fried­hof der Kuschel­tiere. Ist aber viel digi­ta­ler und vor allem leben­di­ger. Das Kuriose: Beschreibe ich kon­kre­ter, worum es dabei eigent­lich geht, könnte ich sagen, weder Sie noch ich bekom­men davon so rich­tig etwas mit. Warum? Lesen Sie weiter.

Im Grunde beschreibt das Inter­net der Dinge ein Sze­na­rio, in dem alle mög­li­chen elek­tro­ni­schen Geräte um uns herum mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren. Sie sol­len über uns kom­mu­ni­zie­ren. Wir sol­len das in den wenigs­ten Fäl­len mit­be­kom­men, eben, um uns das Leben zu erleich­tern. Der Klas­si­ker ist der Kühl­schrank, der uns die Arbeit abnimmt, nach­zu­schauen, ob noch genug Milch da ist. Oder eben – wie in unse­rem Car­toon – die Mikro­welle, die uns ver­bie­ten möchte, noch eine Pizza zu mamp­fen, bevor wir nicht einige Run­den durch den Park geflitzt sind.

Empa­thi­sches Inter­net der Dinge?

Was sonst der Part­ner (mal weni­ger und mal mehr empa­thisch) über­nahm, sol­len nun also kleine Chips, ver­bun­den über das Inter­net, über­neh­men. Alles um uns herum soll intel­li­gen­ter wer­den. Wenn Sie nun ein Freund der Ter­mi­na­tor–Film­reihe sind – keine Angst, so weit sind wir noch nicht… Apro­pos: Ken­nen Sie den Robo­ter Bax­ter? Könnte sein, dass Ihnen schon die­ser zuhause etwas Arbeit abneh­men könnte.

Das Inter­net der Dinge birgt Chan­cen und Risiken

Das birgt Chan­cen, aber auch Risi­ken. Die Chan­cen zei­gen sich unzwei­fel­haft darin, Dinge valide kon­trol­lie­ren zu kön­nen, bei denen ich frü­her mein Bauch­ge­fühl befra­gen musste. Von den Chan­cen für die Indus­trie ganz zu schwei­gen: Alles könnte in den fol­gen­den Jah­ren oder gar Jahr­zehn­ten netz­fä­hig neu auf­ge­legt wer­den: von Socken über die Zahn­bürste bis hin zum Schau­kel­stuhl. Dass all diese Dinge über das Netz ver­bun­den sind, soll gar nicht auf­fal­len. Wir tra­gen die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ein­hei­ten in Uhren, Kon­takt­lin­sen und Klamotten.

Die Digi­ta­li­sie­rung der Welt ließe sich nicht auf­hal­ten, hören wir immer wie­der. Das will auch nie­mand. Wir soll­ten nur jede Ent­wick­lung immer wie­der kri­tisch abklop­fen, ohne wie Fort­schritts­ver­wei­ge­rer zu wir­ken. Wis­sen­schaft und For­schung soll­ten sich eng mit der Phi­lo­so­phie abstim­men. Was nie­mals pas­sie­ren darf, ist eine Welt – und damit auch der Mensch – die bei einem Netz­aus­fall kom­plett hilf­los ist.

Wenn der Kühl­schrank das Auto lenkt

Auch auf der CeBit wur­den Sicher­heits­lü­cken dis­ku­tiert. Die vom Heise Zeit­schrif­ten Ver­lag ver­an­stal­tete Kon­fe­renz „Wenn der Kühl­schrank das Auto lenkt“ erfreute sich gro­ßer Beliebt­heit. Mit vie­len Sen­so­ren und Netz­wer­ken zie­hen in unsere Häu­ser und Kla­mot­ten auch viele poten­zi­elle Sicher­heits­lü­cken ein. Wie die­sen Lücken ent­ge­gen­wir­ken und die Zahn­bürste vor Miss­brauch schüt­zen? Was hier noch zum Schmun­zeln ein­lädt, kann in einer voll­ver­net­zen Zukunft schwer ein­zu­schät­zende Gefah­ren bergen.

Um einen plas­ti­schen Ein­druck des­sen zu bekom­men, was irgend­wann mal mög­lich ist, war Sci­ence Fic­tion wohl noch nie so wert­voll wie heute. Gehen wir ein­mal zurück uns Jahr 1991. Da schrieb der Infor­ma­ti­ker Mark Wei­ser erst­ma­lig über eine voll­ver­netzte Zukunft. Damals ver­stan­den wohl nur wenige, was er meint.

Die Zukunft des Inter­net der Dinge

Auch wenn ich sehr lei­den­schaft­lich das PC-Spiel Deus Ex spielte, freue ich mich dem­nächst wirk­lich auf echte Meilensteine.

Eine in mein Smart­phone ein­ge­baute KI, die auf­grund eines von mir ein­ge­tra­ge­nen Ter­mins ein Robot­taxi ruft, ohne dass ich noch irgend­was tun muss.

Ich freue mich auf echte vir­tu­elle Rea­li­tät, um wirk­lich mal in Gala­xien vor­zu­drin­gen, die nie ein Mensch zu vor gese­hen hat.

Und auch Live-Übersetzung per Smart­phone. Keine Angst vor dem nächs­ten Japan-Trip.