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Green Business – Unternehmen entdecken ihre grüne Seite

Man stelle sich vor, jemand vom Kaliber eines Tom Cruise würde nicht mehr mit dem Privatjet zu seinem Filmset geflogen, sondern würde die Bahn nehmen. Ob das geschieht, weiß ich nicht, aber ein wenig denkt auch diese Branche um: Grün ist Hip, Grün ist in aller Munde. Auch das ist ein Fazit der 62. Internationalen Filmfestspiele in Berlin: Sogar die großen Hollywood-Filmgesellschaften setzen nicht nur stärker auf „Grüne Themen“, wie im Katastrophenfilm „2012“, sondern sind bemüht, ihren zum Teil enormen „Carbon Footprint“ zu reduzieren.

Das hat man alles ja auch gar nicht immer so vor Augen, wenn man im Kino dabei ist, wie Tibet gerade buchstäblich den Bach runtergeht – für unsere zwei Stunden Unterhaltung wurden ja teils Hundertschaften von Stars, Crews und tonnenweise Equipment hin und her geflogen, ganze Landschaften umgestaltet, Wettermaschinen für künstliches Wetter eingesetzt und Quadratkilometer an Set’s verbaut.

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Aufbau, Schritte und Stolperfallen einer Social Media-Kampagne

In unseren Social Media-Trainings wird immer wieder gefragt, welche wichtigen Elemente  eine  Social Media-Kampagne beinhalten muss. Hier ein Schnelldurchlauf, kurz zusammengefasst, was in der Realität dann doch sehr komplex ist …

Im Wesentlichen gibt es vier große Meilensteine für die Konzeption, erläutert am Beispiel der Computerspiele-Branche:

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Die 5 Top-Trends 2012 im Social Media-Marketing

Über Trends und Entwicklungen im
Bereich Social Media-Marketing wird
gerade mit dem Jahreswechsel viel
spekuliert. Aus unserer Erfahrung
zeichnen sich einige große Dinge ab,
die wir auch aus der Arbeit mit
unseren Kunden so bestätigen
können.

Hier die fünf Highlights

1.    Social Commerce wird immer wichtiger – Unternehmen (große wie kleinere) nähern sich dem Thema an und bereiten ihre Kanäle und Strukturen darauf vor. Mit auf der Agenda: Facebook-Währung, Shopseiten und der Kaufanreiz durch Produktbewertungen und Social Plugins.

2.    Social CRM – durch die Integration von Social Media-Daten und -Erkenntnissen in das CRM gelingt den Unternehmen der 360° Blick auf den Kunden und die „Customer Journey“ in Echtzeit.

3.    Social Service – die modernen Dialogwege werden von Kunden immer öfter auch für Support und Service genutzt. Wenn Service gleichermaßen auf allen Kanälen stattfinden kann und die Kontaktpunkte dazu noch übergreifend strukturiert sind, steigt die Weiterempfehlungsbereitschaft und manifestiert sich in zahlreichen positiven Belegen, die im Web auffindbar bleiben. Unternehmen, deren Kontakt nicht über die klassischen Wege wie Hotline oder Post hinauskommen, werden hingegen Kunden verlieren.

4.    Social Ideation oder Croudsourcing – die kollektive Lösungssuche im Netz, auch wenn wir hier sicher noch viel Umdenken bei den Unternehmen brauchen. Die Community ist schon lange soweit, aber die Strukturen in den Unternehmen brauchen noch eine Weile, um die Ideen-Power, die da freigesetzt wird, auch in alle Richtungen voll zu nutzen.

5.    Social goes local – Die „intelligente Personalisierung“ der Kundenansprache bis hin zu personalisierten Angeboten, wird öfter angedacht und z.B. ermöglicht durch die Ortsbezogenen Dienste, wie Gettings, Gowalla und Foursquare.

 

Eigentlich haben die Gamer das Community Management erfunden – oder „aus alt mach neu“

Quelle: ESL - Electronic Sports League

Immer regelmäßiger sehe ich Stellenausschreibungen für „Social-Media & Community Manager“. Und wundere mich, warum viele so tun, als gäbe  es den Job erst seit der Einführung von Facebook & Co. Aber die Branche, die sich des Themas bereits seit langem, auch öffentlichkeitswirksam annehmen könnte, nämlich die Computerspiele-Industrie, die schweigt hierzu. Dabei zeigt mir meine langjährige und leidenschaftliche Beschäftigung mit und in dieser Branche, dass sich gerade diese Unternehmen mit ihren Produkten hervorragend aufstellen (könnten), wenn sie auch in Social Media-Kanälen richtig (!) unterwegs sind. Warum? Die meisten Spiele-Titel stellen für ihre Käufer ein sogenanntes „High-Envolvement-Produkt“ dar, es existieren hierzu echte Fans, man diskutiert digital in Foren und trifft sich mit Clans und Gilden in Communities – und zwar online wie offline.

Insbesondere aber im Spielebereich ist das an sich gar nichts Neues. Das gibt es alles schon lange, früher nannte man es hier auch schon „Community-Management“ –  da waren es eben die Foren oder Titel-eigene Communities –  ohne „Social Media“.

Auf diesen Strukturen setzt man jetzt mit den aktuellen Kommunikationsplattformen wie Facebook & Co. auf. Denn die strategische Präsenz im Social Web bietet differenzierte Möglichkeiten, um die öffentliche Meinung zu prägen, Zielgruppen zu erweitern, Begehrlichkeit zu schaffen und Weiterempfehlungspotentiale zu wecken. Alles letztendlich, um den Absatz eines Produktes zu erhöhen.

Die Auswahl der Kanäle für die jeweils passenden Social Media Kampagne hängt dann zuallererst von den Zielsetzungen des Unternehmens und den Bedürfnissen der Zielgruppen (z.B. Endkonsumenten, Handel, Entwickler, potentielle Mitarbeiter etc.) ab, die man erreichen möchte. Für einen bildgewaltigen, Top-Titel mit entsprechender Optik und Inhalten würde man zum Beispiel neben Facebook auch Videoportale wie YouTube, Dailymotion und die Bilderwelt von Flickr nutzen. Incentives, die beispielsweise mit einzelnen Händlern vereinbart wurden, können über standortbezogene Dienste wie Foursquare die Kunden in den Handel bringen.

Letztlich ist aber immer die Relevanz der Inhalte und die Interaktion auf jeder Plattform entscheidend, um Fans und Follower zu interessieren, zu binden und optimalerweise in Käufer zu konvertieren. Für den Erfolg jeder Kampagne ist es essentiell, wie stark sich die Teilnehmer identifizieren und wie intensiv die Marke sie einbindet!

Spiele-Unternehmen dürfen sich also ruhig auf ihre Kerntugenden in der Unterhaltung mit den Fans rückbesinnen. Denn historisch und kulturell gesehen passen die Ziele der Unternehmen sowie die Wünsche der Fans optimal zu den „neuen“ Kanälen.

Also: Spieler sind die perfekte Zielgruppe für Kampagnen in den Social Media-Kanälen, aber sie werden bis heute dort noch viel zu selten und falsch angesprochen.