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3. Juli 2015
von wildcard
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6 Jahre Facebook: Zukunft gesichert? — Communicartoon # 171

Face­book ist vor eini­gen Tage sechs Jahre alt gewor­den. Mark Zucker­berg scheint aber nicht müde zu wer­den: stän­dige Neu­aus­rich­tun­gen, neue Service-Angebote und Akqui­si­tio­nen las­sen den IT-Giganten zu einem über­le­bens­fä­hi­gen Orga­nis­mus wer­den. Face­book passt sich an und setzt ver­stärkt auf die Vor­be­rei­tung auf die Zukunft. Mark Zucker­berg wird immer wie­der als Visio­när insze­niert, um kei­nen Zwei­fel an der Zukunfts­fä­hig­keit des Unter­neh­mens kom­men zu las­sen. Die Aktio­näre freut es, der Kurs steigt.

 

6_jahre_facebook



3. Juli 2015
von Bjoern Seum
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PlayStationPlus wird fünf Jahre alt: Der Aufstieg der Premium-Services

In die­ser Woche fei­ert Sonys Premium-Service Play­Sta­ti­on­Plus (PS+) fünf­jäh­ri­ges Jubi­läum. Nach­dem Kon­kur­rent Micro­soft bereits 2002 sei­nen Online-Service Xbox Live grün­dete und die­sen 2005 mit dem Erschei­nen der Xbox 360 kon­ti­nu­ier­lich aus­baute, reifte Play­Sta­ti­on­Plus in den letz­ten Jah­ren zum Gamer-Liebling. Ein Grund für uns, Premium-Services ins­ge­samt etwas genauer unter die Lupe zu neh­men. Bie­ten sie tat­säch­lich Mehr­wert und vor allem: Wie wer­den sie Kun­den kommuniziert?

Play­sta­ti­on­Plus – kos­ten­lose Spiele als Erfolgsrezept?

Als Sony 2010 den Premium-Service Play­Sta­ti­on­Plus für die Play­Sta­tion 3 vor­stellte, hatte Kon­kur­rent Micro­soft mit Xbox Live bereits seit Jah­ren einen Online-Service, für den „Gold-Mitglieder“ gerne einen klei­nen monat­li­chen Obo­lus zahl­ten. Immer­hin wollte auch ich diverse Shoo­ter online im Mul­ti­player spie­len. Auch die Mög­lich­keit von Video-Streaming weiß ich bis heute sehr zu schät­zen. All das war bis zu Ein­füh­rung von PS+ kos­ten­los mög­lich und wurde – zumin­dest in der letz­ten Kon­so­len­ge­ne­ra­tion – auch nicht ein­ge­schränkt. Doch der Ser­vice bot Spie­lern von Beginn den Zugriff auf kos­ten­lose Spiele. Abon­nen­ten konn­ten vor­her fest­ge­legte Titel her­un­ter­la­den und unbe­fris­tet lange spei­chern und spie­len – so lange das Abon­ne­ment aktiv war.

Gene­ra­tio­nen­wech­sel – Micro­soft muss nachziehen

Mit dem Wech­sel von Play­Sta­tion 3 zu Play­Sta­tion 4, änderte auch Sony das Modell von PS+. Gerade zum Ende der letz­ten Gene­ra­tion wurde der Ser­vice immer belieb­ter, da er weni­ger restrik­tiv war als Xbox Live und als Zusatz wer­tige Spiele kos­ten­los anbot. Dass auch Micro­soft die­sen Erfolgs­druck bemerkte, wurde spä­tes­tens mit der Ein­füh­rung des Pro­gramms „Games with Gold“ klar. Seit 2013 erhal­ten nun Gold-Abonnenten monat­lich zwei Spiele gra­tis. Hier kön­nen die Spiele sogar nach abge­lau­fe­ner Mit­glied­schaft wei­ter gespielt wer­den, zumin­dest auf der Xbox 360. Play­Sta­tion 4-Spieler kön­nen inzwi­schen nur mit PS+-Mitgliedschaft Online-Multiplayer-Modi nut­zen. Auf dem Papier ein kla­rer Schritt zurück. Aller­dings posi­tio­nierte sich Sony in der Kom­mu­ni­ka­tion der Ein­schrän­kung sehr geschickt und zum Vor­teil gegen­über Micro­soft. Zum einen erlangte Sony schnell einen posi­ti­ven Ruf bei der Spie­ler­schaft. Zum ande­ren kom­mu­ni­zierte man vor allem gegen viele Restrik­tio­nen, die Micro­soft ursprüng­lich mit der Xbox One ankün­dig­ten. Außer­dem ver­sprach man einen kon­ti­nu­ier­li­chen Aus­bau der Online-Services und traf damit auf offene Spieler-Ohren.

PS Plus

© Sony

Premium-Services – in allen Berei­chen erfolgreich?

Die Games-Branche ist aller­dings schon lange nicht mehr die ein­zige, die ver­sucht Nut­zer mit kos­ten­lo­sen Goo­dies für Abon­ne­ments zu begeis­tern. Pro­mi­nen­tes­tes Bei­spiel ist hier Ama­zon. Der Ver­sand­händ­ler bie­tet mit Ama­zon Prime und Kindle Unli­mited gleich meh­rere Premium-Services an, die Kon­su­men­ten ent­we­der ein­zeln oder im Paket nut­zen kön­nen. Als Vor­teile bekom­men Prime-Kunden schnel­le­ren Ver­sand und Zugriff auf den Streaming-Dienst des Unter­neh­mens, der mitt­ler­weile bereits eigene Serien pro­du­ziert. Musik-Streaming-Services wie Spo­tify und ver­fol­gen ein ähn­li­ches Modell und bie­ten Premium-Nutzern Wer­be­frei­heit und Musik­stü­cke in bes­se­rer Qua­li­tät. Online-Medien bie­ten immer häu­fi­ger eben­falls wer­be­freie Zonen und exklu­si­ven Con­tent für monat­li­che Kosten.

Amazon Prime

© Ama­zon

Erfolg­rei­che Kommunikation

Ser­vices wie BILD­Plus oder Spo­tify Pre­mium sind bis­her für viele Nut­zer (noch) eine nette Drein­gabe – die Abon­nen­ten oft­mals nur ein klei­ner Teil der Gesamt­nut­zer. Im Gro­ßen und Gan­zen ste­cken die Bezahl­mo­delle noch in den Kin­der­schu­hen. Neben tat­säch­li­chen Inhal­ten kommt es vor allem auf die rich­tige Kom­mu­ni­ka­tion an: Was bie­tet mir der Premium-Service für Vor­teile und – noch wich­ti­ger – sind diese es über­haupt wert, um dafür Geld zu zah­len? Sony und Micro­soft muss­ten mit der Zeit gehen. Nur für Online-Gaming 50 Euro im Jahr zu ver­lan­gen, würde mitt­ler­weile nicht mehr funk­tio­nie­ren. Als Wer­be­platt­form funk­tio­nie­ren beide Ser­vices mit der Ankün­di­gung kos­ten­lo­ser Spiele immer bes­ser. Eigen­pro­duk­tio­nen bei­der Unter­neh­men kom­men so viel schnel­ler an eine breite Spie­ler­schaft und mit dem Zusatz von Mikro­trans­ak­tio­nen oder DLC kön­nen sich auch kos­ten­lose Spiele am Ende rechnen.



1. Juli 2015
von wildcard
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Minister fordert vollständiges Verbot von Tabakwerbung

Geht es nach Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­ter Chris­tian Schmidt (CSU), soll Tabak­wer­bung bald voll­stän­dig ver­bo­ten wer­den. Bis­her ist diese in Form von Pla­ka­ten oder Kino­spots noch gestat­tet. Eine neue EU-Richtlinie für Tabak­pro­dukte ver­langt groß­flä­chige Warn­hin­weise auf Ziga­ret­ten– sowie Tabak­pa­ckun­gen und ver­bie­tet Men­thol und andere Zusätze. Die Vor­schläge des Minis­ters gehen weit über die gefor­der­ten Regu­la­rien hinaus.

Minis­ter: Tabak­wer­bung för­dert Rauch-Einstieg

Der Bun­des­mi­nis­ter für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft Chris­tian Schmidt for­dert ein voll­stän­di­ges Ver­bot von Außen­wer­bung für Tabak­pro­dukte. Neben Bul­ga­rien sei Deutsch­land EU-weit der ein­zige Staat, in dem diese noch gestat­tet sei. Dass öffent­li­che Wer­bung den Ein­stieg in das Rau­chen för­dere, sei durch zahl­rei­che Stu­dien belegt, so der Minis­ter. Indus­trie­ver­tre­ter bestrei­ten die­sen Zusam­men­hang. Das Ver­bot könnte in ein Gesetz zur Umset­zung der neuen Tabakprodukt-Richtlinie der EU ein­ge­ar­bei­tet wer­den, des­sen Umset­zung in natio­na­les Recht spä­tes­tens zum 20. Mai 2016 erfol­gen muss. In die­ser ist fest­ge­legt, dass die Warn­hin­weise auf Ziga­ret­ten– und Tabak­pa­ckun­gen in Zukunft 65 Pro­zent der Vor­der– und Rück­seite bede­cken und aus Bild und Text beste­hen müs­sen. Men­thol und diverse andere Zusatz­stoffe wer­den verboten.

Neue EU-Richtlinie betrifft auch E-Zigaretten

Neu ist auch das Ein­be­zie­hen soge­nann­ter E-Zigaretten in die EU-weite Richt­li­nie: Diese dür­fen keine zusätz­li­chen Inhalts­stoffe wie Kof­fein oder Vit­amine ent­hal­ten. Auch der Zusatz von Sub­stan­zen, die die Niko­tin­auf­nahme erleich­tern, ist unter­sagt. E-Zigaretten müs­sen zudem zukünf­tig mit einer Kin­der­si­che­rung aus­ge­stat­tet sein. Impor­teure und Her­stel­ler sind ver­pflich­tet, ihre Pro­dukte bei den Behör­den anzu­mel­den und ihnen einen Bei­pack­zet­tel bei­zu­le­gen, der auf das Sucht­po­ten­zial und mög­li­che gesund­heit­li­che Schä­den hin­weist. Das Wer­be­ver­bot ist nicht Teil der Richt­li­nie, hier gehen die Vor­schläge von Minis­ter Schmidt weit über das Gefor­derte hinaus.

Indus­trie gegen Ver­bot von Tabakwerbung

Die Indus­trie rea­gierte ver­stimmt auf die Initia­tive des Minis­ters. So sieht der Deut­sche Ziga­ret­ten­ver­band (DZV) keine Ver­bin­dung zwi­schen Rau­cher­quote und Tabak­wer­be­ver­bot. Auch sinke in Deutsch­land die Quote der Jugend­li­chen stär­ker als in Län­dern, in denen bereits ein strik­tes Wer­be­ver­bot herr­sche. Aus Sicht ihres Geschäfts­füh­rers Jan Mücke bestün­den ohne­hin schon starke Ein­schrän­kun­gen bezüg­lich des Bewer­bens von Tabak­pro­duk­ten. Ein Gesetz ent­spre­chend der Vor­ga­ben des Land­wirt­schafts­mi­nis­ter käme einer Wett­be­werbs­be­schrän­kung gleich. Ralf Wit­ten­berg, Deutsch­land­chef von Bri­tish Ame­ri­can Tobacco (BAT), hält es für unwahr­schein­lich, dass auch nur die EU-Tabakrichtlinie im vor­ge­ge­be­nen Zeit­raum umzu­set­zen sei, da das gesetz­li­che Regel­werk noch nicht exis­tiere. Allein für die Umstel­lung auf neue Warn­hin­weise würde die Indus­trie ein Jahr brauchen.

Ver­bot von Tabak­wer­bung schon län­ger gefordert

Bevor eine Umset­zung des Geset­zes­ent­wur­fes mög­lich ist, muss Minis­ter Schmidt die­sen sei­nen Kabi­netts­kol­le­gen zu einer Res­sort­ab­stim­mung vor­le­gen. Bereits seit 2008 gel­ten in Deutsch­land bun­des­weit Nicht­rau­cher­schutz­ge­setze, der Ver­kauf von Tabak­wa­ren an Jugend­li­che unter 18 ist seit 2009 unter­sagt. Ein Ver­bot der Tabak­wer­bung wurde in der Ver­gan­gen­heit häu­fig gefor­dert, schei­terte aber u.a. am Wider­stand der star­ken Tabak-Lobby. Wer­be­ver­bote und radi­kale Warn­hin­weise sind nicht der ein­zige Weg, um die Men­schen vom Rau­chen abzu­hal­ten. So zeigte eine Stu­die des George­town Lom­bardi Com­pre­hen­sive Can­cer Cen­ter, dass bestimmte Rau­cher durch posi­tive Bot­schaf­ten stär­ker moti­viert wür­den auf­zu­hö­ren, als durch nega­tive. Dass die Tabak­in­dus­trie auf die ver­schärf­ten Regu­la­rien rea­gie­ren wird, darf als gesi­chert gelten.



26. Juni 2015
von wildcard
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Webseiten-Betreiber haften für User-Kommentare

Der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rechte hat sein Urteil bekräf­tigt: Webseiten-Betreiber haf­ten für rechts­wid­rige Kom­men­tare unter ihren Arti­keln. Ob uns das eine bes­sere Dis­kus­si­ons­kul­tur im Inter­net beschert oder die unge­lieb­ten Trolle noch zusätz­lich moti­viert, wird die Zeit zeigen.



26. Juni 2015
von Ira Reckenthäler
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Geld verdienen im Internet – wie geht das?

In unse­rer täg­li­chen Arbeit sind wir für viele Kun­den Ansprech­part­ner in Sachen Blog­ger und Influ­en­cer Rela­ti­ons. Dabei sind Influ­en­cer heut­zu­tage viel­sei­tig wie nie und auf zahl­rei­chen Platt­for­men aktiv. Doch wie mone­ti­siert man sei­nen digi­ta­len Ein­fluss über­haupt? Gibt es spe­zi­elle Ser­vices, die das Geld­ver­die­nen für Auto­ren und Krea­tive online ein­fach machen? Im Fol­gen­den wol­len wir einen klei­nen Ein­blick in das Thema geben.

Finan­zie­rungs­mo­delle im Internet

Sich mit krea­ti­ven Inhal­ten im Inter­net zu finan­zie­ren ist eine Auf­gabe, die bis­her in kei­ner Bran­che zufrie­den­stel­lend gelöst wurde. Web­sei­ten, die sich über Wer­bung finan­zie­ren, kla­gen über Wer­be­blo­cker und ver­su­chen zah­lende Kun­den mit Premium-Inhalten zu locken. Wer­bung für Blog­ger oder kleine Web­sei­ten ist in der Regel aber eher unüb­lich. Laut einer aktu­el­len Stu­die von Bit­kom, zahlt mitt­ler­weile jeder dritte Inter­net­nut­zer im Schnitt 15 EUR pro Monat für jour­na­lis­ti­sche Online-Inhalte. Die Bereit­schaft zur Zah­lung liegt dabei aller­dings auf bestimm­ten For­ma­ten, wie Repor­ta­gen, Hin­ter­grund­be­richte oder län­gere Inter­views. Mit Mikro­fi­nan­zie­rungs­diens­ten wie Flattr soll es aber zumin­dest die Mög­lich­keit geben, dass auch unab­hän­gige Auto­ren und Krea­tive für ihren Con­tent ent­lohnt werden.

© Bit­kom

Die Menge macht’s: Flattr

Die Idee hin­ter Flattr ist ein­fach: Inhalte, die man als wer­tig emp­fin­det, kön­nen per Maus­klick mit Geld bedacht wer­den. Dabei kann man aller­dings kei­nen fes­ten Betrag für Krea­tive zah­len. Flattr-Nutzer laden ihr Konto monat­lich mit einem fes­ten Betrag auf. Kli­cken sie bei einem Gut­ha­ben von 10 Euro bei zehn Arti­keln, Pod­casts, Videos oder Musik­stü­cken den Flattr-Knopf, wer­den die 10 Euro auf die jewei­li­gen Macher auf­ge­teilt. Flattr selbst erhält zehn Pro­zent. Grö­ßere Sum­men kom­men mit Flattr also nur zusam­men, wenn Nut­zer Flattr kaum nut­zen und die gesamte monat­li­che Summe auf wenige Inhalte ver­tei­len oder bei beson­ders belieb­ten Inhal­ten, die auf den sozia­len Netz­wer­ken die Runde machen und so ein gro­ßes Publi­kum errei­chen. Wie­der ein­mal bewahr­hei­tet sich: sharing is caring!

© Flattr

© Flattr

Ich zahl‘ spä­ter: LaterPay

Later­Pay ist eine Art „Soft-Paywall“ des gleich­na­mi­gen Münch­ner Start-ups. Anbie­ter kön­nen ihre Inhalte für min­des­tens fünf Cent schnell und unkom­pli­ziert ver­kau­fen. Wer Inhalte kauft, wird aber erst ab einem ange­sam­mel­ten Betrag von fünf Euro zur Kasse gebe­ten. Dane­ben haben Käu­fer die Mög­lich­keit, Inhalte zurück­zu­ge­ben und Sie damit von ihrer Rech­nung zu strei­chen. Der Clou: Für Later­Pay ist initial keine Regis­trie­rung not­wen­dig. Für Anbie­ter ist der große Vor­teil, dass sie selbst bestim­men kön­nen, wie­viel ihr Con­tent wert ist. Beson­ders auf­wän­dige Arti­kel kön­nen bei­spiels­weise mit 150 Euro berech­net wer­den. Selbst­ver­ständ­lich obliegt es dem Anbie­ter dabei auch, ein­schät­zen zu kön­nen, wie zahl­freu­dig die Leser bei bestimm­ten Arti­keln sind.

© Laterpay

© Later­pay

Neues Bezahl­mo­dell von Amazon

Für unab­hän­gige Buch-Autoren bie­tet auch das „Kindle Direct Publis­hing Pro­gramm“ von Ama­zon die Mög­lich­keit, schnell und unkom­pli­ziert ihre Werke zu ver­öf­fent­li­chen – ohne die Hilfe eines Ver­lags. Bis jetzt erhiel­ten die Auto­ren bei Kauf Tan­tie­men, die sich nach Down­loads berech­ne­ten. Die­ses Sys­tem soll ab Juli aller­dings geän­dert wer­den. Ab da wer­den Auto­ren nicht mehr nach Down­loads bezahlt, son­dern nach gele­se­nen Sei­ten. Ein Vor­teil für Auto­ren packen­der Thril­ler, ein mög­li­cher Nach­teil für Ver­fas­ser von Hand­bü­chern oder Gui­des, die in der Regel nicht von Anfang bis Ende gele­sen werden.

© Ama­zon

Was am Ende zählt: Inhalte

Die Mög­lich­kei­ten sind heut­zu­tage viel­fäl­ti­ger als noch vor ein paar Jah­ren und das ist gut so. Wer im Netz etwas erschafft, sollte die Chance haben, dafür Lohn ein­zu­for­dern. Die eif­rige Nut­zung ver­schie­de­ner Zah­lungs­wege zeigt zudem, dass Kon­su­men­ten dazu bereit sind, für wer­tige Inhalte Geld aus­zu­ge­ben. Den per­fek­ten Zah­lungs­ka­nal, zumin­dest für unab­hän­gige Krea­tive, gibt es noch nicht. Es ist aller­dings auch immer noch ein Draht­seil­akt, der Ehr­lich­keit und Trans­pa­renz von Nut­zern und Anbie­tern for­dert. Nut­zer müs­sen daran gewöhnt wer­den, dass Inhalte eine gewisse Wer­tig­keit haben – Anbie­ter müs­sen sich daran gewöh­nen, ihren Arbeits­auf­wand ehr­lich ein­schät­zen zu kön­nen. Für beide gilt: attrak­tive Inhalte ver­brei­ten, um das Maxi­mum herauszuholen.