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  • Ob Konflikt oder Lösung, der wöchentliche Comic-Strip schaut mit einem Augenzwinkern auf den erlebten Kommunikationsalltag.
  • Welche Elemente gehören zum Aufbau der Kommunikation in den sozialen Netzwerken? Hier ein Schnelldurchlauf - kurz zusammengefasst, was in der Realität dann doch sehr komplex ist…
  • EATV: gamescom 2013 Livestream für Electronic Arts: 5 Tage - 7 Stunden am Tag - über 3,3 Millionen erreichte Zuschauer
  • Bewegender Lifestyle: Produktfilm für die Adidas PMX Sportkopfhörer-Serie von Sennheiser
  • Bewegtbild-Expertise: Recruitmentfilm für den international aufgestellten Softwareentwickler und Publisher Blue Byte GmbH aus Düsseldorf
 

17. April 2015
von Bjoern Seum
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Industrie 4.0 – Zentrales Thema auf der Hannover Messe 2015

Auf der dies­jäh­ri­gen Han­no­ver Messe domi­niert das Thema Indus­trie 4.0. Das Inter­net der Dinge, die vom Men­schen unab­hän­gige Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen Maschi­nen über das Inter­net, wird die Indus­trie in den kom­men­den Jah­ren beschäf­ti­gen. Um schon jetzt zu zei­gen wo die Reise hin­geht, bemüht sich die Indus­trie, die tech­ni­schen Inno­va­tio­nen an der Natur ent­lehn­ten Bei­spie­len zu demonstrieren.

Hannover Messe

© Deut­sche Messe

Von der Natur lernen

Die vierte indus­tri­elle Revo­lu­tion, kurz Indus­trie 4.0, ist der Sam­mel­be­griff für die Ent­wick­lun­gen, die den selb­stän­di­gen Infor­ma­ti­ons­aus­tausch von Maschi­nen und Pro­duk­ten ermög­li­chen. Im Inter­net der Dinge wer­den indus­tri­elle Steue­rungs­pro­zesse dezen­tra­li­siert. Die Rele­vanz von Indus­trie 4.0 wird durch Fach­leute zur­zeit noch als gering bezeich­net, in den nächs­ten fünf Jah­ren ist jedoch ein Bedeu­tungs­zu­wachs zu erwarten.

Emotion Butterflies

© Festo AG & Co. KG

Das schwä­bi­sche Unter­neh­men Festo prä­sen­tierte an ihrem Stand auf der Han­no­ver Messe Emo­tion But­ter­flies und Bio­nic Ants. Die Schmet­ter­linge umkrei­sen ein­an­der, wie ihre natür­li­chen Vor­bil­der. Über­wacht wer­den sie dabei von zwölf Infra­rot­ka­me­ras, die ihre Daten an einen Zen­tral­rech­ner sen­den, der die Flug­bah­nen koor­di­niert. Das von Festo Indoor-Gps genannte Sys­tem könnte als Leit­sys­tem in ver­netz­ten Fabri­ken genutzt werden.

Indi­vi­dua­li­sierte Pro­duk­tion durch Arbeit im Kollektiv

Die bio­ni­schen Amei­sen arbei­ten nach einem ähn­li­chen Prin­zip, im Gegen­satz zu den Schmet­ter­lin­gen tra­gen sie die erfor­der­li­che Tech­nik jedoch in sich. Die Berech­nun­gen wer­den von Cortex-M4-Prozessoren ange­stellt, die Kom­mu­ni­ka­tion der Amei­sen erfolgt auto­nom. Ange­trie­ben wer­den sie durch Pie­zo­ele­mente, auf Kar­bon­plat­ten ange­brachte Kera­mi­ken. Unter Span­nung gesetzt ver­bie­gen sich diese leicht und ermög­li­chen die Fort­be­we­gung durch Hebelübersetzungen.

Bionic Ant

© Emo­tion Butterflies

Die bio­ni­schen Amei­sen wer­den abseits von Prä­sen­ta­tio­nen wie der auf der Han­no­ver Messe nicht selbst zum Ein­satz kom­men, sie die­nen nur als Bei­spiel für durch dezen­trale Intel­li­genz ope­rie­rende Maschi­nen. Die ver­wen­de­ten Algo­rith­men ermög­li­chen unab­hän­gige Zusam­men­ar­beit im Kol­lek­tiv, einen zen­tra­len Aspekt der Indus­trie 4.0. Mit­tels die­ser und ähn­li­cher Tech­ni­ken kön­nen auf den Pro­duk­ti­ons­stra­ßen in Zukunft indi­vi­du­elle Pro­dukte her­ge­stellt wer­den, ohne dass ein Ein­grei­fen von außen nötig wird.

Wei­tere Inno­va­tio­nen auf der Han­no­ver Messe

Diese und andere Maschi­nen ent­stan­den im Rah­men des von Festo Ver­bund mit Hoch­schu­len, Insti­tu­ten und Ent­wick­lungs­fir­men betrie­be­nen Bio­nic Learning Net­works. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­den u.a. ein robo­ti­sches Kän­guru und ein einem Ele­fan­ten­rüs­sel nach­emp­fun­de­ner Greif­arm prä­sen­tiert. Ziel ist die Ent­wick­lung neuer Tech­no­lo­gien unter Bezug­nahme auf Vor­bil­der aus der Natur.

Neben die­sen wur­den auch wei­tere Inno­va­tio­nen auf der Han­no­ver Messe prä­sen­tiert. Das Unter­neh­men Lithoz stellte einen 3D-Drucker vor, mit dem Kera­mik­ob­jekte her­ge­stellt wer­den kön­nen. Der Druck erfolgt auf Grund­lage eines pho­to­sen­si­ti­ven Har­zes, in dem Kera­mik­par­ti­kel gleich­mä­ßig ver­teilt sind und der mit­tels LED-Lichts aus­ge­här­tet wird. Die fer­ti­gen Pro­dukte könn­ten in der Bio­me­di­zin zur Anwen­dung kom­men. Das Startup-Unternehmen Wear­a­lity zeigte seine Vir­tual Reality-Brille wear­a­lity sky. Diese bie­tet ein grö­ße­res Sicht­bild als z.B. Google Glass und kann mit einem Smart­phone kom­bi­niert werden.

Indus­trie 4.0: Chan­cen und Risiken

Wearality Sky

© Wear­a­lity

Wäh­rend im Umfeld der Han­no­ver Messe die posi­ti­ven Aspekte der Indus­trie 4.0 und des Inter­nets der Dinge her­vor­ge­ho­ben wur­den, gibt es auch kri­ti­sche Stim­men. So bemän­gelte die EU-Industriekommissarin Bien­kow­ska die Rah­men­be­din­gun­gen für die wirt­schaft­li­che Ver­net­zung in den EU-Mitgliedsstaaten. Diese wür­den das Aus­schöp­fen der Poten­ziale der EU behin­dern und eine Zer­split­te­rung des Mark­tes nach sich zie­hen. Kri­ti­siert wur­den öffent­li­che Äuße­run­gen Wirt­schafts­mi­nis­ter Sig­mar Gabriel (SPD) zur Indus­trie 4.0, in denen er sich stark auf Deutsch­land bezo­gen hatte.

Um Auf­träge fürch­ten müs­sen kleine Zulie­fe­rer. Diese kön­nen den Anschluss ver­pas­sen, wenn sie nicht auch die neuen Maschi­nen und die benö­tigte Soft­ware auf­rüs­ten. Doch auch das ist keine Garan­tie auf Erfolg, da noch keine Stan­dards für Indus­trie 4.0-Konzepte exis­tie­ren. Eine Inves­ti­tion in moderne Tech­nik birgt das Risiko aufs fal­sche Pferd zu set­zen. Und selbst nach der Eta­blie­rung von Stan­dards blei­ben Risi­ken für Sub­un­ter­neh­mer beste­hen. Ein­heit­li­che Tech­nik erleich­tert den Kun­den die Aus­wahl ihrer Zulie­fe­rer, was zu einem ver­schärf­ten Preis­kampf füh­ren kann.

Wie mit den Chan­cen und Risi­ken von Indus­trie 4.0 und des Inter­nets der Dinge umge­gan­gen wird, bleibt abzu­war­ten. Viele Ver­än­de­run­gen gesche­hen schon jetzt und wer­den in Zukunft wei­tere Bran­chen betreffen.



15. April 2015
von Jens Gronek
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wildcard communications gewinnt Gold und Silber auf dem World Media Festival

Die Bewegtbild-Unit von wild­card com­mu­ni­ca­ti­ons wurde erneut mit den intermedia-globe-Awards aus­ge­zeich­net. Nach dem Dreifach-Erfolg aus dem letz­ten Jahr, legt wild­card mit Bewegtbild-Inhalten für Spiele-Publisher Elec­tro­nic Arts und Ent­wick­ler Blue Byte nach. Ver­lie­hen wer­den die Preise in die­sem Jahr am 6. Mai in Ham­burg – wäh­rend des World Media Fes­ti­vals 2015.

Das World Media Fes­ti­val 2015

Das World Media Fes­ti­val zeich­net jähr­lich her­aus­ra­gende Lösun­gen in Cor­po­rate Film, Tele­vi­sion, Web, Web TV und Print Pro­duk­tio­nen auf inter­na­tio­na­ler Ebene aus. Das Forum, das es seit 2000 gibt, gehört für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­fis zu einem der wich­tigs­ten Ver­an­stal­tun­gen in der Branche.

World Media Festival Gold

© inter­me­dia

Gold für die Siedler

Was für ein tol­ler Erfolg für unse­ren Kun­den Blue Byte und die wild­card Bewegtbild-Unit: „Die Sied­ler – König­rei­che von Ante­ria“, unser Full-CGI Trai­ler zum inter­na­tio­na­len Announ­ce­ment, bescherte uns den begehr­ten Intermedia-globe Award in Gold. Der auf­wän­dige Ren­der­trai­ler ent­stand inner­halb von 3 Mona­ten Pro­duk­ti­ons­zeit wurde auf Social-Media Web­sei­ten sowie der Web­site des Unter­neh­mens bis­lang über 250.000 mal angeschaut.

Sil­ber für FIFA 15

FIFA ist seit Jah­ren die erfolg­reichste Fußball-Simulation im Bereich der Video­spiele und fes­selt Jahr für Jahr aber­tau­sende Fans vor dem Fern­se­her. Doch nicht nur die Anhän­ger, auch die Fuß­ball­pro­fis selbst sind lei­den­schaft­li­che Gamer! Dies stel­len sie bei dem von uns pro­du­zier­ten FIFA 15 BVB Player Tour­na­ment unter Beweis, das jetzt mit sil­ber­nen Intermedia-globe Award aus­ge­zeich­net wurde. Mehr als 1.100.000 Abrufe bei YouTube und Face­book zei­gen deut­lich: EA und wild­card haben mit dem 3-Minuten Clip die Fans des vir­tu­el­len Fuss­balls  erreicht und prä­sen­tie­ren Bun­des­li­ga­pro­fis von einer ganz neuen Seite. Neben der Ver­brei­tung in den sozia­len Netz­wer­ken wurde das Video auch im deut­schen TV gesen­det (Sky Sport News HD, Sportschau).

 

10. April 2015
von Bjoern Seum
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Tidal – der neue Stern am Musik-Streaming-Himmel?

„Tidal is the future of music“ – eine voll­mun­dige Ankün­di­gung eröff­net die Pres­se­kon­fe­renz des neuen Musik-Streaming-Dienstes Tidal in der letz­ten Woche. Hin­ter dem Ser­vice steckt Rap­per Jay-Z, der den nor­we­gi­schen Strea­ming­an­bie­ter Wimp auf­kaufte und dar­aus Tidal machte – für ver­hält­nis­mä­ßig güns­tige 50 Mil­lio­nen Dol­lar. Neben Jay-Z prä­sen­tier­ten sich Madonna, Rihanna, Beyoncé, Usher, Kanye West und andere große Pop­stars als Teil­ha­ber des Streaming-Dienstes. Tidals Allein­stel­lungs­merk­mal: ver­lust­freie, hohe Klang­treue, HD Musik-Videos, exklu­siv kura­tierte Inhalte und Megastars.

Tidal

© Tidal

Das Busi­ness­mo­dell von Tidal

Exklu­si­vi­tät und Star-Power hat sei­nen Preis. Jay-Z und Co. ver­lan­gen für eine Premium-Mitgliedschaft monat­lich 9,99 US Dol­lar. Die­ses Modell beinhal­tet aller­dings nicht den Genuss von ver­lust­freier, klang­treuer Musik, son­dern ledig­lich Standard-Audio-Qualität. Für die geho­bene Vari­ante und bes­sere Musi­k­qua­li­tät, wer­den 19,99 US Dol­lar fäl­lig. Der gute Gedanke dahin­ter: höhere Erlöse für Musi­ker, die Teil des Pro­jek­tes sind – hier hat sich spe­zi­ell Spo­tify nicht mit Ruhm bekle­ckert. Dass die exklu­si­ven Stars zum größ­ten Teil zu den Top-Verdienern der Bran­che gehö­ren, stößt dage­gen sauer auf.

Wird Tidal echte Kon­kur­renz für Spotify?

Rein optisch sind die Unter­schei­dungs­merk­male zur gro­ßen Kon­kur­renz wie Spo­tify gering. Sor­tie­run­gen nach Gen­res, Erstel­len von Play­lists und das Defi­nie­ren von Favo­ri­ten ist bekannt. 2014 hatte Spo­tify 60 Mil­lio­nen Nut­zer – 15 Mil­lio­nen bezah­len davon die Gebühr für das Pre­mium Upgrade. 45 Mil­lio­nen sind Free-User. Diese Option gibt es bei Tidal gar nicht erst. Für Tidal spricht die hohe Klang­qua­li­tät, dage­gen der hohe Preis. Zudem stellt sich die Frage, inwie­fern eine solch hohe Klanqua­li­tät von Nut­zern gewünscht ist? 45 Mil­lio­nen Free-User zah­len keine 9,99 US Dol­lar und hören Musik in 160kbps-Qualität. Die Pro­zent­zahl an Nut­zern, die für Tidal tie­fer in die Tasche grei­fen muss, schät­zen Exper­ten als sehr gering. Für Strea­ming unter­wegs ist Musik mit einer so hohen Daten­rate eben­falls (noch) nicht geeignet.

Tidal

© Tidal

Super­stars und Exklu­si­vi­tät – reicht das?

Eine Bühne voll mit hoch­ran­gi­gen und welt­be­kann­ten Musik-Stars – das ist durch­aus beein­dru­ckend. Über Ostern erhiel­ten Tidal-Hörer bereits erste Exklusiv-Titel von Rihanna und Beyoncé. Bei Tidal wird geplant, ganze Alben exklu­siv auf der Platt­form lau­fen zu las­sen. Die Defi­ni­tion und Länge die­ser Exklu­si­vi­tät ist dabei nicht bekannt. Fängt Tidal nicht direkt Feuer, nüt­zen die groß­zü­gi­gen Zah­lungs­mo­delle für die Künst­ler nichts. Der Hash­tag #fuckt­i­dal zeigt bereits, dass Fans der Musi­ker auf sozia­len Netz­wer­ken wenig von die­ser Form der Exklu­si­vi­tät halten.

Neue Kon­kur­renz von Apple: Beats Music

Neben Spo­tify kommt in die­sem Jahr wei­tere Kon­kur­renz dazu. Apple kün­digte an, den Streaming-Service Beats Music zu star­ten. Apple besitzt einen gro­ßen, zah­lungs­wil­li­gen Kun­den­stamm und eine stan­dard­mä­ßige Inte­gra­tion in Apple-Hardware bedeu­tet bereits vom Start an viele (poten­zi­elle) Kun­den. Mit Zugriff auf mehr als 20 Mil­lio­nen Songs kon­kur­riert man eben­falls direkt mit Branchen-Primus Spo­tify. Zumd­in­dest tech­nisch wirkt App­les Ser­vice dem von Jay-Z über­le­gen. Tidals wirk­li­ches Allein­stel­lungs­merk­mal bis­her ist die Star-Power und eine erzwun­gene Exklu­si­vi­tät, die Nut­zer nach ers­ten Reak­tio­nen für eher mäßig inter­es­sant hal­ten. Ob große Namen und das Ver­spre­chen, dass Nut­zer mit ihren Stars durch Tidal in Kon­takt kom­men kön­nen aus­rei­chen, um ein Erfolg zu werden?