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Social Media: Facebook, Pinterest und Co – Welche Plattform für welchen Nutzen?

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Neue Chan­cen für Unter­neh­men und wie Social-Media-Plattformen rich­tig genutzt wer­den können

Wäh­rend es immer mehr Social-Media-Netzwerke kaum noch in die mediale Bericht­er­stat­tung, und damit ins Bewusst­sein der Masse schaf­fen, domi­niert auf­grund der brei­ten Nut­zer­schaft kein ande­res Netz­werk so die öffent­li­che Wahr­neh­mung und mediale Prä­senz wie Face­book.

Wenig ver­wun­der­lich also, dass Face­book oft als Platz­hal­ter genannt wird, wenn grund­sätz­lich eigent­lich über Social Media gespro­chen wird. Das ist so natür­lich nicht rich­tig. Social Media umfasst viel mehr, als Face­book es bietet.

Face­book all over

Face­book– ist DIE Platt­form für über 30% der Deut­schen, viele davon mitt­ler­weile über mobile End­ge­räte (Smart­pho­nes & Tablets). Schwer­punkt auf Face­book ist Unter­hal­tung. Der Grund warum viele „Gefällt mir“ ankli­cken, sind Gewinn­spiele und ange­lei­tete „Flausch-Kommunikation“. Der höchste Return on Invest­ment (ROI) liegt der­zeit bei Support-Seiten. Das sind Face­book– Sei­ten, deren Betrei­ber über die Pinn­wand Ser­vice & Support-Anfragen beantworten.

Twit­ter – ist als Microblogging-Dienst der „schnelle Kurier“ unter den Netz­wer­ken. In Deutsch­land liegt die Zahl aktu­el­ler Twit­te­rer bei 550.000, die Hälfte nutzt es mobil. Thematische Ver­schlag­wor­tung erfolgt über den soge­nann­ten Hash­tag (#).

Youtube – gehört der Such­ma­schine Google und lie­fert täg­lich 150 Jahre (!) Video­ma­te­rial. Was die Leute am liebs­ten sehen? Soge­nann­ten „Katzen-Content“, also alles was nied­lich ist, junge Tiere, kleine Kin­der oder die Mal­heure, Pan­nen und Miss­ge­schi­cke des Nach­barn sowie Gla­mour, Stars und Stern­chen. Wer aus der Masse her­aus­ste­chen möchte, braucht neben guten Ideen auch einen lan­gen Atem.

Social Media wird für die Auf­find­bar­keit in den Such­ma­schi­nen und damit für den Kauf­ent­scheid immer wichtiger.

Wenig über­ra­schend, wenn man fol­gende Fak­ten bedenkt:

Wichtige Fakten, was Menschen von Social Media erwarten

(Quel­len: Niel­sen (Anfang 2010), creative360 (Anfang 2010), McK­in­sey Stu­die (2011), Deloitte Stu­die (2010))

Social Media ist nicht gleich Facebook

Mit wel­cher Platt­form ist man am rich­ti­gen Ort? Ein Unter­neh­men sollte nicht ein­fach nur über­all dabei sein. Das bringt nur sel­ten stra­te­gi­schen Nut­zen, bin­det aber unter Umstän­den wich­tige Res­sour­cen im Unternehmen.

Daher muss sich ein Unter­neh­men gründ­lich über­le­gen, wel­che Social-Media-Plattformen ziel­füh­rend sind. Man beginnt am bes­ten damit, erst die Ziele zu defi­nie­ren, die man aus kom­mu­ni­ka­ti­ver Sicht anstrebt und danach die ent­spre­chende Platt­form aus­zu­wäh­len. Dass dabei nicht jede Platt­form den glei­chen Zweck erfüllt, ist ein­leuch­tend. Aber wel­che Platt­form eig­net sich für was? Dabei wol­len wir nicht die tech­ni­schen Funk­tio­na­li­tä­ten betrach­ten, son­dern viel­mehr eine Ent­schei­dungs­hilfe an die Hand geben für die Aus­wahl der rich­ti­gen Platt­for­men und Netz­werke. Die Tabelle zeigt die Poten­tiale der hier­zu­lande wich­tigs­ten Dienste auf. Die Ein­schät­zung beruht natür­lich Groß­teils auf den per­sön­li­chen Erfahrungen.

Die Palette der Netz­werke ist bunt und vielfältig.

Bei der Wahl der Schwer­punkte soll­ten Sie sich über Ziele und Wün­sche ebenso Gedan­ken machen, wie über ver­füg­bare Res­sour­cen (interne wie externe).

Nach­fol­gend die wich­tigs­ten Fra­gen zum Start:

Und dann heißt es: Das Ein­ver­ständ­nis des Manage­ments ein­ho­len und in klei­nen Schrit­ten loslegen.

[Update1] In einem Blog­bei­trag der geschätz­ten Auto­ren des Socialmedia-Blogs habe ich gerade eine prak­ti­sche Emp­feh­lung für den Auf– und Aus­bau der Social-Netzwerk-Struktur ent­deckt: “ Für die Social Media Pla­nung 2013 sollte daher unbe­dingt der INDIVIDUELLE Referral-Traffic ana­ly­siert wer­den. In vie­len Fäl­len ergibt sich ein bes­se­rer ROI, wenn ein bereits star­ker Social Refer­rer wei­ter unter­stützt wird, statt ein neuer von null auf­ge­baut wird. In bestimm­ten Fäl­len kön­nen durch das neue Netz­werk jedoch auch neue Ziel­grup­pen erschlos­sen wer­den. Ent­schei­den Sie indi­vi­du­ell! “ [Update Ende]

Und wer nicht wei­ter­kommt, der frage gerne uns.

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